24.07.2020

Der Verein «energie-wende-ja» begrüsst die Zielsetzungen der geplanten Revision des Energiegesetzes (EnG): Der Umstieg von fossilen und nuklearen Energien auf erneuerbare Energien soll beschleunigt, die Effizienz des Energieeinsatzes verbessert und der Energieverbrauch reduziert werden, so dass bis 2050 netto Null Treibhausgasemissionen gemäss BR erreicht werden können. Allerdings reichen die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen nicht aus, um das Ziel einer weitgehend dekarbonisierten Schweiz bis zum Jahr 2050 zu erreichen! Lesen Sie dazu unsere ganze Stellungnahme:

Stellungnahme energie-wende-ja Rev. EnG
ewi_Stellungnahme_EnG_Revision_200709.pdf
(804.73KB)

Mai 2017

Die Schweizer Bevölkerung liess sich nicht beirren und erkannte die Wichtidkeit des neuen Energiegesetzes:

  • Verbesserung der Energieeffizienz, Förderung erneuerbare Energien
  • Erhöhung Netzzuschlag von 1.5 auf 2.3 Rp. / kWh (entspricht CHF 40 pro Haushalt; Ausnahmen für energieintensive Betriebe): Stützung Wasserkraft, neue erneuerbare Energien, Energieeffizienz.
  • Umbau Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) zur Direktvermarktung, Eigenstromgemeinschaften.
  • Ausdehnung Steuerabzüge, Befristung und Stopp der Subventionen.
  • Eine detailliertere Auseinandersetzung mit der Thematik finden Sie in den Faktenblätter des Bundes.
    >> Faktenblätter des Bundes (PDF)

Es handelt sich um eine ausgewogene Kompromissvorlage als weitere Etappe Richtung Energiestrategie 2050: Sie stärkt die Schweizer Wirtschaft, reduziert die Auslandabhängigkeit, erhöht die Versorgungssicherheit und verbessert die Umweltbilanz. 

 
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